Unsere Dirigentin 2016 bis 2019

SeMiHwang big

Se-Mi Hwang, in Südkorea geboren, erhielt bereits früh privaten Unterricht in Klavier, Flöte, Geige und Schlagzeug. Nach ihrem Abschluss an der Seoul Arts High School mit Hauptfach Schlagzeug begann sie ihr Schlagzeugstudium an der Yonsei University (College of Music) in Seoul, das sie 2010 mit dem Bachelor abschloss. Orchestererfahrung sammelte sie von 2006 bis 2010 im Euroasian Philharmonic Orchester (Zeitvertrag) als Schlagzeugerin sowie 2008 und 2010 im World Symphony Orchester.

2010 begann sie in der Schlagzeugklasse der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Prof. Marta Klimasara zu studieren und hat im Februar 2013 ihr Masterstudium, Januar 2015 ihr Konzert-Examen mit Auszeichnung abgeschlossen.

Seither nahm sie an weiteren nationalen und internationalen Wettbewerben teil.

Herausragend sind dabei der 1. Preis und der Publikumspreis beim 6th World Marimba Competition 2012, der 1. Preis beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb 2013 in der Kategorie Schlagzeug sowie der 3. Preis bei der International Percussion Competition Luxembourg 2012 in der Kategorie Schlagzeugensemble Trio.

In Deutschland, Frankreich, Amerika, Neuseeland, Fiji, Slowenien, Afrika, Polen, Türkei und der Schweiz konzertierte sie als Solistin und Ensemblemusikerin mit dem Percussion Ensemble Stuttgart und dem Schlagzeugensemble Talking Drums; im Rahmen des Stuttgarter Musikfestes 2011 spielte sie als Solistin mehrere Konzerte mit den Stuttgarter Philharmonikern unter der Leitung von Tan Dun und und im Rahmen des Festivals Rising Stars 2015 mit dem Staatsorchester Stuttgart. Ihre erste Solo-CD spielte Se-Mi Hwang im Mai 2013 in den Traumton-Studios Berlin ein. Sie hat Solokonzerte bei den Young Euro Classic, bei Percussion Arts Society International Convention Indianapolis und bei den Kasseler Musiktagen ein Triokonzert aufgeführt.

Als Dozentin/Gastlehrerin war sie beim Internationale Musikschulakademie Kulturzentrum Schloss Kapfenburg, Academy of Music in Poznan, The Frederic Chopin University of Music in Warsaw, International Percussion Forum and Festival Zagan (Polen) und war im Sommersemester 2014 Vertretungslehrerin für Prof. Klimasara an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart.

Zur Zeit studiert sie Master Orchesterleitung an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Prof. Borin. Sie arbeitete mit den Stuttgarter Philharmonikern, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen und der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz.

Unser Dirigent 2014 bis 2015

aki schmittAki Schmitt ist Dirigent und Künstlerischer Leiter der Orchestervereinigung Sindelfingen und des Strohgäu Sinfonieorchesters. Er gastiert regelmäßig als musikalischer Assistent und Korrepetitor am Nationaltheater Mannheim. Daneben leitet er das Kammerorchester acroama animata, Essen, und das Jugendsinfonieorchester der Musikwochen Trogen in der Schweiz.

Er arbeitet mit Dirigenten wie Bertrand de Billy, Roland Kluttig, Eun Sun Kim oder Johannes Kalitzke und war an Häusern wie der Oper Frankfurt oder der English National Opera London zu Gast. Die am Nationaltheater Mannheim unter anderem von ihm einstudierte Oper „Böse Geister“ von Adriana Hölszky wurde als „Uraufführung des Jahres 2014“ ausgezeichnet. Im Sommer 2014 dirigierte er im Rahmen des Wettbewerbs „Luigi Mancinelli“ Auszüge aus Verdis „Trovatore“ in Orvieto, Italien, als Assistent an der Opernschule Stuttgart zudem zwei Aufführungen von Verdis Falstaff im Wilhelma Theater.

Aki Schmitt arbeitete mit Klangkörpern wie dem Stuttgarter Kammerorchester, der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, den Stuttgarter Philharmonikern und dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn. Außerdem stand er am Pult des Aargau Sinfonieorchesters und des Knabenchors Hannover und debütierte 2014 beim IMPULS-Festival für Neue Musik Sachsen-Anhalt mit dem Nordharzer Städtebundorchester Halberstadt. Dort wird er 2015 ein Konzert der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie dirigieren.

Bevor er in die renommierte Dirigierklasse an der MH Stuttgart (Prof. Per Borin) aufgenommen wurde, studierte Aki Schmitt Violine, Musiktheorie und Schulmusik an der Folkwang Universität der Künste Essen. Dort erhielt er ein Exzellenzstipendium und unterrichtete als Assistent von Prof. Jacek Klimkiewicz Violine. Diverse Meisterkurse, u.a. bei Jorma Panula und Jean-Philippe Wurtz, ergänzen seine Studien.

Unser Dirigent 2012 bis 2014

Helmuth Reichel SilvaHelmuth Reichel Silva dirigierte in Rumänien die Oltenia Filarmonie Kraiova, in Deutschland die Stuttgarter Philharmoniker, das Württembergische Kammerorchester Pforzheim, das Tonart-Orchester Heidelberg, das Württembergische Philharmonie-orchester Reutlingen und das Stuttgarter Kammerorchester.

Im Jahr 2012 dirigierte er erstmals in Chile mit dem Orquesta Sinfónica de La Serena und Orquesta Sinfónica de Antofagasta, woraufhin eine sofortige Wiedereinladung für 2013 folgte. Seit November 2012 ist er Dirigent des Strohgäu Sinfonieorchesters.

Der junge Dirigent wurde 2011 Preisträger des „Dirigentenpodium Baden-Württemberg“. Im Jahr 2009 wurde er mit der Förderung der Stiftung „Fondo Nacional de la Cultura y de las Artes“ des Chilenischen Staates geehrt. Von der Stadt Würzburg unterstützt gründete er 2008 das Mozart Kammerorchester, dessen Schwerpunkt auf den Werken Mendelssohns und Mozarts liegt, dabei arbeitet er mit jungen talentierten Musikern aus der Region.

In seinem Repertoire spielen Komponisten aus seinem Heimatland wie René Amengual, Pedro Humberto Allende oder Juan Orrego-Salas eine große Rolle, darüber hinaus arbeitet er regelmäßig mit Orchestern in Südamerika und widmet sich der Musik zeitgenössischer chilenischer Komponisten.

Helmuth Reichel Silva begann im Alter von fünf Jahren mit dem Violinspiel. Bereits während seines Studiums am Staatlichen Konservatorium in Santiago de Chile erhielt er verschiedene Preise und konzertierte in den wichtigsten Konzertsälen Chiles.

Von 2002 bis 2007 studierte er Violine an der Hochschule für Musik Würzburg bei Prof. Herwig Zack und legte seine Diplomprüfung mit Auszeichnung ab. Wertvolle Erfahrung als Orchestermusiker durfte er unter zahlreichen Dirigenten sammeln, u. a. Mariss Jansons, Jonathan Nott, Daniel Raiskin, Michail Jurowski und Michael Sanderling. 2010 folgte sein Dirigierstudium an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Per Borin. Er besuchte Meisterkurse bei Bruno Weil, Rodolfo Fischer, Jorma Panula und Yuuko Amanuma.

Helmuth Reichel Silva wurde 1983 in Santiago de Chile geboren und lebt zurzeit in seiner Wahlheimat Bamberg, wo er seit 2010 an der Universität als Dozent tätig ist.

Beim 6. Dirigierwettbewerb der Musik-Hochschulen in Deutschland im Januar 2015 hatte er einen hervorragenden zweiten Platz erreicht.

Unser Dirigent

Unser Dirigent

Jasper Lecon, geboren 1994 in Braunschweig, absolvierte nach seinem Abitur zunächst ein freiwilliges soziales Jahr in der Kultur am Theater und Orchester Heidelberg und studierte anschließend Schulmusik an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Seit 2019 studiert er zudem Orchesterdirigieren an der Musikhochschule Mannheim bei Prof. Stefan Blunier.

Er war Dirigent des VHS-Kammerorchester Karlsruhe und des Kammerorchester Weiherfeld und als musikalischer Assistent am Institut für Musiktheater an der HfM Karlsruhe tätig, wo er u.a. die Kinderoper "La Cenerentola" von G. Rossini miteinstudierte und leitete. Desweiteren unterrichtet er als Instrumentallehrer für Violine und Musiktheorie und hat seit dem Wintersemester 2018/19 einen Lehrauftrag an der PH Heidelberg für die Leitung des Hochschulorchesters.

Jasper Lecon ist Mitbegründer und Vorstand des Junges Kollektiv MusikTheater e.V. und übernahm die musikalische Leitung der Opernproduktion "Die Hochzeit des Figaro" von W. A. Mozart und "Gianni Schicchi" von G. Puccini des Ensembles.

Seit 2019 ist er Dirigent des Strohgäu-Sinfonieorchester Schwieberdingen.

Jasper Lecon

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Unser Dirigent 2008 bis 2012

Frédéric TschumiFrédéric Tschumi, geboren 1979 in Morges in der Schweiz, erhielt im Alter von 6 Jahren seinen ­ersten Violinunterricht. Nach dem Abitur studierte er zunächst Musikwissenschaft und ­Germanistik in Genf und Berlin.

Von 2003 bis 2008 studierte er Dirigieren bei Prof. Nicolas Pasquet und Prof. Gunter Kahlert sowie Geige bei Prof. Ursula Dehler an der Musikhochschule Weimar. Im Rahmen dieses Studiums erhielt er regelmäßig die Möglichkeit, Orchester wie die Jenaer Philharmonie, das Loh-Orchester Sondershausen und die Vogtland Philharmonie zu dirigieren.

2004/2005 war er Leiter des Jugendorchesters Jena. 2007 dirigierte er Deidamia von Händel in einer Koproduktion des Landestheaters Eisenach mit dem Studiotheater Weimar.

2008 hat er mit einem Dirigat der Jenaer Philharmonie sein Studium abge­schlossen und damit das Dirigier-Diplom erworben.

Seit 2007 dirigiert Frédéric Tschumi die Orchestervereinigung Sindelfingen und seit 2008 auch das Strohgäu-Sinfonieorchester.